Abgewrackte Baumbeete an der Alten Poststraße in Buschhoven gehören der Vergangenheit an. Dank einer privaten Initiative und der Gemeinde Swisttal wurden die versiegelten Flächen in insektenfreundliche Staudenbeete verwandelt.
Der Wunsch nach Veränderung
Die versiegelten Baumbeete an der Alten Poststraße waren den Mitgliedern des Frauen-Zusammenschlusses „Freundeskreis Hätz un Siel“ schon lange ein Ärgernis. Auch Anwohner Andreas Kaiser blickte ungern aus seinem Küchenfenster darauf.
Der Wunsch nach einer Verschönerung wurde an den Heimat- und Verschönerungsverein (HVV) Buschhoven herangetragen. Die Antwort des Vereins fiel pragmatisch aus: Die Frauen könnten die Pflege gerne selbst als Beetpaten übernehmen, sofern die Gemeinde zustimmt. Da der „FK Hätz un Siel“ seit 2023 aktiv zum Dorfleben beiträgt, stand die Entscheidung schnell fest: Warum also nicht?
Schnelle Umsetzung durch starke Kooperation
Die Umweltabteilung der Gemeinde Swisttal reagierte begeistert auf die Initiative:
Herbst: Der Bauhof entsiegelte die Flächen und bereitete die Pflanzbeete vor.
Frühjahr: In Zusammenarbeit mit HVV-Weiherchefin Evelyn Schnabel wurden pflegeleichte und insektenfreundliche Stauden beschafft.
Pflanztag: Neben den Initiatorinnen halfen spontan eine Anwohnerin und ihre Kinder tatkräftig mit.
„Die Kooperation über drei Gruppen hinweg war schon etwas aufwändig, aber das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen!“ — Evelyn Schnabel, HVV-Weiherchefin
Wer nun auch Lust auf eine Beetpatenschaft bekommen hat, kann sich an Bürgermeister Tobias Leuning oder Eva.konrath@swisttal.de wenden.
Römerbiwak in Buschhoven: Ein Fest für alle Sinne
Strahlender Sonnenschein, antike Köstlichkeiten und spannende Geschichte: Das 3. Römerbiwak des Heimat- und Verschönerungsvereins Buschhoven (HVV) begeisterte zahlreiche Besucher am Aufschluss der römischen Wasserleitung.
Geschichte zum Anfassen
HVV-Vorsitzender Dr. Georg Schneider begrüßte die Gäste stilecht im Asterix-Kostüm im „gallischen Dorf des Rheinlands“. Direkt am historischen Originalschauplatz entführte Prof. Dr. Klaus Grewe (Freundeskreis Römerkanal) die Zuhörer in die Welt der antiken Ingenieurskunst.
Mit Nachbauten römischer Vermessungswerkzeuge wie der Groma und dem Chorobat demonstrierte er anschaulich, wie die Römer vor 2000 Jahren das Meisterwerk vollbrachten, Wasser aus der Eifel mit präzisem Gefälle über 98 Kilometer bis nach Köln zu leiten.
Kulinarik nach antikem Vorbild
Auch der Gaumen kam nicht zu kurz: Getreu dem Motto „Kulinarik trifft Geschichte“ servierte der HVV-Vorsitzende höchstpersönlich Lucanische Würstchen. Diese wurden nach Originalrezept mit mediterranen Kräutern, Pistazien und Pinienkernen verfeinert. Dazu genossen die Besucher Mulsum, einen würzigen römischen Honigwein.
Ein Fest für die ganze Familie
Während die Erwachsenen den Blick über das Swisttal genossen, probierten sich die jüngeren Gäste an Spielen, deren Regeln bereits in der Antike für Unterhaltung sorgten.
Fazit: Ein rundum gelungenes Familienfest, das die Geschichte unserer Region lebendig werden ließ.Aufgrund des großen Zuspruchs ist eine Fortsetzung im nächsten Jahr bereits in Planung.
Erfolgreicher „Sternstundentag“ am Burgweiher: Neue Mitglieder, lebendiger Austausch und nachhaltiges Pflanzkonzept
Buschhoven– Der jüngste Aktionstag am Burgweiher entwickelte sich zu einem vollen Erfolg: Bei bestem Wetter, guter Stimmung und großem Interesse von Besucherinnen und Besuchern konnte der HVV gleich zwei neue Mitglieder begrüßen.
Ein besonderer Höhepunkt war die feierliche Eröffnung des neu angelegten „Weiherbeetes“. Der Vorsitzende des HVV Georg Schneider überraschte die Anwesenden mit einem kleinen Umtrunk. Weiherchefin Evelyn Schnabel stellte dabei das Konzept der Anlage vor: Im Fokus stehen trockenheitsresistente, pflegeleichte Pflanzen, die nicht nur optisch überzeugen, sondern auch als wertvolle Nahrungsquelle für Insekten dienen.
Im Anschluss setzte sich die rege Pflanzentauschbörse fort, die sich zunehmend zu einem regionalen Treffpunkt für Hobbygärtner entwickelt. Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Umgebung – von Wachtberg bis Meckenheim und von Odendorf bis Peppenhoven – nutzten die Gelegenheit zum Austausch.
Fachliche Impulse lieferten zudem Raymund Bayer (BUND Swisttal) und Matthias Simon (NABU), die über heimische Blühpflanzen informierten und ihre Auswahl vorstellten. So gingen die Teilnehmenden nicht nur mit neuen Pflanzen, sondern auch mit wertvollen Anregungen und erweitertem Wissen nach Hause.
Der Verein zieht ein rundum positives Fazit und sieht sich in seiner Rolle als Treffpunkt für natur- und garteninteressierte Menschen der Region bestätigt.
Fotos vom Pflanzentausch
Einladung zum 1. HVV-Ausflug 2026: Ein Blick in die Schmiedekunst
Liebe HVV-Freunde und Mitglieder,
Buschhoven hat in der Tat viel zu bieten – sogar einen Meister der Schmiedekunst in Person von Andreas Kaiser . Herr Kaiser hat sich freundlicherweise bereit erklärt, seine historische Schmiede in Dom-Esch exklusiv für uns zu öffnen. Seien Sie dabei, wenn er uns an „heißer Feuerstelle“ seine faszinierenden handwerklichen Künste zeigt.
Der Ablauf im Überblick:
Wann: Freitag, 22. Mai 2026
Treffpunkt: Turnhalle Buschhoven
Abfahrt: Um 14:30 Uhr (Wir bilden vor Ort spontan Fahrgemeinschaften)
Beginn der Führung: 15:00 Uhr in der Schmiede in Dom-Esch
Ausklang: Nach der Führung treffen wir uns zum gemütlichen Beisammensein in einem nahegelegenen Café.
Anmeldung:
Zur besseren Planung bitten wir um eine verbindliche Anmeldung. Bitte geben Sie dabei an, ob Sie nur an der Führung oder auch an der anschließenden Kaffeetafel teilnehmen möchten.
E-Mail: HVV-Wolfumhauer@gmx.de
Telefon: 02226 12498 (Anrufbeantworter)
Wir freuen uns auf einen spannenden und geselligen Ausflug!
Große Dorfreinigung –
Ein super-Event mit KG, Swistflotte, Kindergarten Sonnenstrahl, Feuerwehr, HVV, Ortsausschuss und vielen Familien und Rentnern.
Danke an die vielen Buschhovener, die am Zugweg schon gleich nach Karneval „vor der eigenen Tür gekehrt haben“: ihr habt uns heute viel Mühe erspart!
Auch sonst ist Buschhoven ein sauberes Dorf: außer Kippen und e-Zigaretten wenig aufzulesen. Nur im Außenbereich ein Stück vom Auto, Reste von Raketen, ein Gipsabdruck vom Zahnarzt, ein rosa Unterhemd, englisch-Hausaufgaben und der Känguruhtest vom Freitag (alles mit Namen…)…“Verloren“ aus Versehen?!
Der Vorstand des Ortsausschusses nahm das mit der „Reinigung“ wörtlich und putzte (mit Zustimmung des Denkmalschutzamtes) mit schwerem Gerät das Ehrenmal.
Vielen Dank allen Helfern für´s Mitmachen ! Das Wetter und der Abschluss haben uns belohnt.
Ortstafel zeigt Highlights Buschhovens
Nach 20 Jahren mit QR-Codes aktualisiert
Die Arbeit war nicht ganz einfach: In eine vor Jahrzehnten handgefertigte Holzumrandung sollte ein neues industriell gefertigtes, witterungsbeständiges Bild eingepasst werden. Doch Helmut Meller, Vorstandsmitglied des Heimat- und Verschönerungsverein Buschhoven (HVV), verfügte über die nötige Ausdauer und Geschick.
Helmut Meller bei der Arbeit.
Ende der 90ger Jahre hatte der HVV an den Haupt-Wanderwegen 2 Ortstafeln aufgestellt, die über die 2000-jährge Geschichte sowie die Sehenswürdigkeiten des Ortes informierten. Doch nun musste endlich auch die Weiterentwicklung Buschhovens aufgezeigt und die Darstellung modernisert werden. Dazu aktualisierte Dr.Karl-Heinz Lamberty die Texte und Manfred Bähr fertigte aktuelle Fotografien an. Die tafeln enthalten nun auch QR-Codes mit dem Verweis auf die Homepage des Vereins (HVV-Buschhoven.de) und verlinken zur Orientierung mit einer Karte im Internet.
Nachdem vor Kurzem Karl Micklisch das metallene Schild am Parkplatz Forsthaus restauriert wurde, konnte nun Helmut Meller auch die hölzerne Tafel erneuern.
„Jetzt sind wir wieder von beiden Seiten des Dorfes sichtbar“, freut sich Dr. Georg Schneider, Vorsitzender des HVV, über die Fertigstellung der zweiten Ortstafel an Wanderwegen.
HVV bereitet neues Blühbeet vor
Ökologisch wertloser Kirschlorbeer wird ersetzt
Noch nicht Frühling, und doch beginnt der Heimat-und Verschönerungsverein Buschhoven (HVV) schon, seine neuen Pläne für das Patenkind „Burgweiher“ umzusetzen: Die Anlage eines neuen Blühbeetes.
„Der bestehende Kirschlorbeer hat keinen ökologischen Wert für die Natur.“ Wir wollen am Weiher stattdessen ein weiteres Insektenparadies schaffen“, erklärt Evelyn Schnabel, Weiherwartin vom HVV. Als solche ist sie zuständig für die Planung der Neuanlage. Wie immer, wenn die Manpower des HVV nicht reicht, springt der Bauhof der Gemeinde mit seinen starken Männern und den großen Maschinen ein: Er rodete die großen, vergreisten Kirschlorbeerbüsche, um das künftige Pflanzbeet freizumachen.
Aber auch HVV-Vorsitzender Dr. Georg Schneider und Weiherwartin Schnabel konnten dann doch gleich noch mit anpacken, als der Hänger sich in dem engen Gelände nicht bewegen lassen wollte. „Auch hier zeigt sich die gegenseitige Unterstützung auf Augenhöhe“, schmunzelte Schneider, und schob kurzerhand mit an. „An manchen Stellen sind eben auch vier Hände noch zu wenig“.
Die Bevölkerung wird um Geduld gebeten, bis die richtige Pflanzzeit mit den passenden Temperaturen kommt. Gerodet werden musste aber vor Ende Februar und damit vor dem Beginn der Brutzeit der Vögel.
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