Ortstafel zeigt Highlights Buschhovens
Nach 20 Jahren mit QR-Codes aktualisiert
Die Arbeit war nicht ganz einfach: In eine vor Jahrzehnten handgefertigte Holzumrandung sollte ein neues industriell gefertigtes, witterungsbeständiges Bild eingepasst werden. Doch Helmut Meller, Vorstandsmitglied des Heimat- und Verschönerungsverein Buschhoven (HVV), verfügte über die nötige Ausdauer und Geschick.

Ende der 90ger Jahre hatte der HVV an den Haupt-Wanderwegen 2 Ortstafeln aufgestellt, die über die 2000-jährge Geschichte sowie die Sehenswürdigkeiten des Ortes informierten. Doch nun musste endlich auch die Weiterentwicklung Buschhovens aufgezeigt und die Darstellung modernisert werden. Dazu aktualisierte Dr. Karl-Heinz Lamberty die Texte und Manfred Bähr fertigte aktuelle Fotografien an. Die tafeln enthalten nun auch QR-Codes mit dem Verweis auf die Homepage des Vereins (HVV-Buschhoven.de) und verlinken zur Orientierung mit einer Karte im Internet.
Nachdem vor Kurzem Karl Micklisch das metallene Schild am Parkplatz Forsthaus restauriert wurde, konnte nun Helmut Meller auch die hölzerne Tafel erneuern.
„Jetzt sind wir wieder von beiden Seiten des Dorfes sichtbar“, freut sich Dr. Georg Schneider, Vorsitzender des HVV, über die Fertigstellung der zweiten Ortstafel an Wanderwegen.
HVV bereitet neues Blühbeet vor Ökologisch wertloser Kirschlorbeer wird ersetzt
Noch nicht Frühling, und doch beginnt der Heimat-und Verschönerungsverein Buschhoven (HVV) schon, seine neuen Pläne für das Patenkind „Burgweiher“ umzusetzen: Die Anlage eines neuen Blühbeetes.
„Der bestehende Kirschlorbeer hat keinen ökologischen Wert für die Natur.“ Wir wollen am Weiher stattdessen ein weiteres Insektenparadies schaffen“, erklärt Evelyn Schnabel, Weiherwartin vom HVV. Als solche ist sie zuständig für die Planung der Neuanlage. Wie immer, wenn die Manpower des HVV nicht reicht, springt der Bauhof der Gemeinde mit seinen starken Männern und den großen Maschinen ein: Er rodete die großen, vergreisten Kirschlorbeerbüsche, um das künftige Pflanzbeet freizumachen.
Aber auch HVV-Vorsitzender Dr. Georg Schneider und Weiherwartin Schnabel konnten dann doch gleich noch mit anpacken, als der Hänger sich in dem engen Gelände nicht bewegen lassen wollte. „Auch hier zeigt sich die gegenseitige Unterstützung auf Augenhöhe“,
schmunzelte Schneider, und schob kurzerhand mit an. „An manchen Stellen sind eben auch vier Hände noch zu wenig“.
Die Bevölkerung wird um Geduld gebeten, bis die richtige Pflanzzeit mit den passenden Temperaturen kommt. Gerodet werden musste aber vor Ende Februar und damit vor dem Beginn der Brutzeit der Vögel.



